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Definiert wird das Leistungsvermögen einer Übertragungsstrecke mit Lichtwellenleitern mit der Annahme, dass nur eine einzige optische Wellenlänge in einem Übertragungsfenster verwendet wird. Normen für die Anwendung des Wellenlängen – Multiplexings sind noch nicht verfügbar.
Das Hauptkriterium einer Verkabelungsstrecke mit Lichtwellenleitern ist die Dämpfung. Die Dämpfung einer Übertragungsstrecke ist von der Netzanwendung abhängig.
Hierfür gelten folgende Werte:
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Einmoden |
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Mehrmoden |
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1.310 nm |
1.550 nm |
850 nm |
1.300 nm |
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Tertiärverkabelung |
90 |
2,2 |
2,2 |
2,5 |
2,2 |
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Sekundärverkabelung |
500 |
2,7 |
2,7 |
3,9 |
2,6 |
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Primärverkabelung |
1.500 |
3,6 |
3,6 |
7,4 |
3,6 |
Kaum hat die EN 50173 im Netzwerkbereich Einzug gehalten, da deutet sich schon eine Ergänzung an. Der Grund hierfür liegt in der Entwicklungsgeschichte der EN 50173.
In der Norm werden passive Komponenten bis zu einer Frequenz von 100 MHz spezifiziert. Durch das Mitwirken vieler Firmen und Organisationen, die sich in vielen Fällen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geeinigt haben, ist vom Entwurf bis zur Veröffentlichung eine lange Zeit vergangen. Dieser Tatsache ist es zuzuschreiben, daß die EN 50173 in fast allen Teilbereichen nicht mehr den heutigen Möglichkeiten und Anforderungen entspricht.
Die in der aktuellen Norm festgeschriebenen Dämpfungs-, NEXT- und ACR – Werte sind so schlecht, daß damit ein Investitionsschutz von 10 bis 15 Jahren nur schwer zu realisieren ist.
Im neuen Normenentwurf werden zwei neue Netzanwendungsklassen definiert:
Neben diesen Vorgaben werden noch weitere Vorgaben in die neue Norm aufgenommen:
Gebäudeübergreifende, campusweite Standortverkabelung zur Verbindung der Standort- bzw. Gebäudeverteiler. Wird die Verbindung zwischen Standort und Etagenverteiler mit Multimodelichtwellenleitern realisiert, beträgt die maximale Entfernung 2.000 m. Der Einsatz von Monomodefasern ermöglicht zwar weitaus größere Reichweiten ( bis 60 km ), Längen mit mehr als 3.000 m zwischen Standort und Etagenverteiler liegen außerhalb des Anwendungsbereiches der EN 50173.
Gebäudeinterne Verkabelung zur Verbindung der Etagenverteiler mit dem Gebäudeverteiler. Der Gebäudebackbone zwischen Gebäude- und Etagenverteiler darf 500 m nicht überschreiten.
Etagen- bzw. Raumverkabelung zur Verbindung der Etagenverteiler mit den Anschlussdosen am Arbeitsplatz. Die Länge der Tertiärverkabelung darf, unabhängig von der Kabelart, 90 m Installationsstrecke nicht überschreiten. Das ist die Kabellänge vom mechanischen Anschluss des Kabel im Etagenverteiler bis zum Anschluss am Arbeitsplatz. Die maximale Länge von Patchkabeln im Etagenverteiler und Geräteanschlusskabel am Arbeitsplatz darf in Summe 10 m nicht überschreiten, wenn kein zusätzlicher Rangierverteiler vorhanden ist, sonst gilt eine Länge von 9 m.
FDM LWL Universalmuffe
Die Dosenmuffe FDM1-FO ist eine rein mechanische Kabelmuffe für bis zu 24 LWL Spleissverbindungen.
Sie ist sehr einfach zu montieren und wird überall dort eingesetzt, wo LWL Kabel bis max. 24 Fasern und max. 10mm Durchmesser schnell und einfach verbunden werden müssen. Der integrierte Spleissträger ermöglicht die Ablage von bis zu 24 Spleissschutzelementen (24 x Krimp- oder Schrumpfspleissschutz).

Die Videovollbildauswertung ist ein System zur Spleißprozesssteuerung. Die zu verschweißenden Faserenden werden mir einer oder mehreren CCD – Kameras abgebildet. Das Videosignal wird einerseits zur Darstellung, als auch zur Kontrolle der Faserpositionierung genutzt, andererseits auch für die Spleißdämpfungsbeeurteilung.

Dieses System dient dem hochpräzisen Positionieren der Fasern in X/Y und Z – Richtung. Es besteht aus zwei Biegekopplern (Sender und Empfänger) Das Licht wird auf der Sendeseite in die Faser eingekoppelt. Auf der Empfangsseite wird die transmittierte Lichtleistung gemessen.
Kriterium für die optimale Ausrichtung der Fasern ist das Maximum der über den Spleiß übertragenen Lichtleistung.
Kern-zu Kern-Positionierung
Diese erfolgt automatisch über Schrittmotoren und / oder hochpräzise piezokeramische Stellelemente. Diese Positionierungsart erfordert eine Verstellung in drei Richtungen:
vertikal,
horizontal und axial.
Bei der Positionierung mit festen V-Nuten wird die Position der Faserenden durch den Aussendurch-messer der Fasern in den Präzisions – V- Nuten des Spleißgerätes festgelegt.